
Mein Name ist Kay Wittefeld. Ich wurde am 20. Dezember 1965 in Hamburg geboren und lebe heute mit meiner Frau in Eicken Bruche. Wir sind verheiratet und haben zwei erwachsene Kinder.
Seit 2016 engagiere ich mich als Mitglied im Ortsrat Melle für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Nach dem Tod von Matthias Pietsch im Mai 2024 habe ich zusätzlich dessen Mandate im Rat der Stadt Melle und im Kreistag des Landkreises Osnabrück übernommen. Diese verantwortungsvolle Arbeit möchte ich nach der Kommunalwahl 2026 gerne in allen drei Gremien fortsetzen.
Nach meiner Ausbildung zum Baumschulgärtner absolvierte ich eine Fortbildung an der Meisterschule in Münster Wolbeck. Dort erwarb ich 1993 den Meistertitel im Garten und Landschaftsbau sowie im Sportstättenbau. Weitere Qualifikationen folgten in den Bereichen Betriebswirtschaft, Kanalbau, Straßenbau, Natur und Umweltschutz sowie öffentliche Verwaltung.
Beruflich war ich unter anderem als Betriebsleiter tätig. Heute arbeite ich als Technischer Angestellter in einem bundesweit tätigen Garten und Landschaftsbaubetrieb. Der Schwerpunkt unseres Unternehmens liegt auf der Anlage von Verkehrsbegleitgrün sowie auf der Herstellung und Pflege von Kompensationsflächen.
Durch meine Ausbildung, meine langjährige Berufserfahrung und mein privates Engagement verfüge ich insbesondere in den Bereichen Naturschutz, Verkehrswegebau, Kanalbau, Entwässerung und Infrastruktur über fundierte Kenntnisse. Darüber hinaus befasse ich mich intensiv mit Fragen der Wirtschaft und der öffentlichen Finanzen. Mir ist wichtig, politische Entscheidungen nicht nur grundsätzlich zu diskutieren, sondern ihre praktische Umsetzbarkeit, ihre langfristigen Kosten und ihre konkreten Auswirkungen auf die Menschen vor Ort zu berücksichtigen.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit ist ein zukunftsfähiges Regenwassermanagement. Die Folgen des Klimawandels zeigen sich auch in Melle durchzunehmende Starkregenereignisse und längere Trockenperioden. Deshalb müssen Hochwasserschutz, Rückhaltung, Versickerung und die nachhaltige Nutzung von Regenwasser gemeinsam betrachtet werden. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten unserer Stadt bestehen gute Möglichkeiten, durch durchdachte und standortgerechte Maßnahmen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Hochwasserschutz, Grundwasserneubildung und einer klimaangepassten Stadt und Landschaftsentwicklung zu schaffen. Solche Lösungen müssen fachlich fundiert, wirtschaftlich tragfähig und langfristig wirksam sein.
Politik bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen verständlich zu erklären und den Bürgerinnen und Bürgern offen und respektvoll zu begegnen. Transparenz, ein fairer Umgang miteinander und eine verlässliche Entwicklung des ländlichen Raums sind für mich wesentliche Voraussetzungen für eine glaubwürdige Kommunalpolitik. Ich möchte dazu beitragen, dass Melle seine Infrastruktur vorausschauend weiterentwickelt, seine natürlichen Lebensgrundlagen schützt und zugleich gute Rahmenbedingungen für Wirtschaft, Landwirtschaft und gesellschaftliches Leben bietet.
Auch privat spielt die Natur für mich eine große Rolle. Meine Frau und ich fühlen uns Schweden sehr verbunden. Uns begeistern die schwedische Kultur, die Lebensart und besonders die beeindruckenden Landschaften des Landes. Diese Verbundenheit bestärkt mich in der Überzeugung, dass wirtschaftliche Entwicklung, Lebensqualität und der verantwortungsvolle Umgang mit Natur und Landschaft keine Gegensätze sein müssen.
Bei der Kommunalwahl 2026 kandidiere ich für die UWG, um meine politische Erfahrung, meine berufliche Fachkenntnis und meine Verbundenheit mit Melle weiterhin in den Ortsrat Melle, den Rat der Stadt Melle und den Kreistag des Landkreises Osnabrück einzubringen. Mein Ziel ist eine sachliche, unabhängige und bürgernahe Politik, die Probleme klar benennt, tragfähige Lösungen entwickelt und Melle verantwortungsvoll für die Zukunft aufstellt.