Anzahl der Wählergemeinschaften im Landkreis gestiegen

Kandidaten der UWG für die Kreistagwahl am 11. September. Foto: Saniye Bostan

Kandidaten der UWG für die Kreistagwahl am 11. September. Foto: Saniye Bostan

Osnabrück. Die Unabhängigen Wählergemeinschaften im Landkreis Osnabrück werden mit 34 Kandidatinnen und Kandidaten an der Kreistagswahl am 11. September teilnehmen.

Nach Angaben des UWG-Kreistagsabgeordneten Sebastian Gottlöber (UWG Glandorf) mache sich mit dem Anstieg der Kandidatenzahl um 15 im Vergleich zur Kommunalwahl 2011 (19 Kanidaten) der Aufwärtstrend der Wählergemeinschaften vor Ort nun auch bei der Kreistagswahl bemerkbar. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, weitere Wählergemeinschaften für eine Beteiligung an der Kreistagswahl zu gewinnen“, so Gottlöber, „dies liegt zum einen an Neugründungen von unabhängigen Wählergruppen in Melle und Badbergen und zum anderen an einem guten und konstruktiven Austausch mit den Wählergemeinschaften, die 2011 noch auf Kandidaturen verzichteten.“

Ziel: Eigene Fraktion bilden

Insgesamt treten am 11. September zehn unabhängige Wählergemeinschaften im Landkreis an: In Badbergen, Ankum, Rieste, Belm, Hilter, Melle und Glandorf heißen sie UWG, in Wallenhorst Wählergemeinschaft (WWG), in Bad Laer „Bürger für Bad Laer“ (BBL) und in Bissendorf „Unabhängige Wähler Bissendorf“ (UWB).

Ziel der Unabhängigen Wählergemeinschaften sei es, nach der Kommunalwahl im Kreistag eine eigene Fraktion zu bilden, sagte Gottlöber. Ein einheitliches Programm hat der eher lose Zusammenschluss allerdings nicht, räumt auch der Glandorfer UWG-Politiker ein. Die Kandidaten treten aber für transparente Finanzen zwischen Kreis und Kommunen ein und seien gegen eine Erhöhung der Kreisumlage. Eine Kreis-UWG als Institution oder eingetragenen Verein gibt es nicht. Das hätten Recherchen unter anderem beim Amtsgericht ergeben.

Neue Strukturen nach der Wahl

Nach der Kreistagswahl wolle man sich Strukturen geben. Gemeint sei damit nicht eine Partei im klassischen Sinn, betonte Gottlöber. Denkbar sei eher eine Arbeitsgemeinschaft.


Zur Sache

Folgende Kandidatinnen und Kandidaten schickt die Landkreis-UWG ins Rennen um Mandate:

Wahlbereich 1: Uwe Duchow, Karl Neuhaus
Wahlbereich 2: Detert Brummer-Bange, Markus Revermann, Michael Lange
Wahlbereich 3: Sven Harwerth
Wahlbereich 4: Alfons Börger, Michael Riestenpatt, Dirk Rust
Wahlbereich 5: Saniye Bostan, Svenja Breder
Wahlbereich 6: Helmut Vogelsang
Wahlbereich 7: Marius Herfurth, Michael Sidorenko
Wahlbereich 8: Jörg Grunert, Sebastian Gottlöber, Marcus Wierling, Tim Hartlage, Ralf Wiebusch
Wahlbereich 9: Silvia Vogelsang, Ursula Thöle-Ehlhardt, Stefan Heckmann, Falk Landmeyer, Vahdettin Kilic
Wahlbereich 10: Peter Spiekermann, Heinrich Gebken, Ralf Kruckemeyer, Kay Wittfeld, Christian Huth, Matthias Pietsch, Stephan Heinicke, Florian Ackermann, Stefan Pelz, Uwe Dütscher

Quelle: noz

Ortsrat als Sprachrohr der Bürger

UWG stellt Kandidaten für Oldendorf vor

Kandidaten Oldendorf

v.l.: Falk Landmeyer, Sa­ni­ye Bos­tan, Jen­ni­fer Ho­hens­tern, Uwe Czer­wins­ki (Foto: UWG/Svenja Breder)

pm Ol­den­dorf. Auch für die Wahl des Ol­den­dor­fer Orts­ra­tes prä­sen­tiert die UWG-Mel­le e. V. vier Kan­di­da­ten. Die po­li­ti­schen New­co­mer trot­zen dem po­li­ti­schen Des­in­ter­es­se vie­ler Bür­ger, vor al­lem nach den Er­eig­nis­sen vor dem Rück­tritt des da­ma­li­gen Orts­bürg­er­meis­ters.

„Lö­sungs- und be­darfs­orien­tiert wol­len wir Bürg­er­po­li­tik be­trei­ben“, be­schreibt Sa­ni­ye Bos­tan, Er­zieh­erin im Kin­der­gar­ten West­er­hau­sen, das ge­mein­sa­me Be­stre­ben der UWG. „Der Orts­rat ist das Sprach­rohr der Bür­ger auf po­li­ti­scher Ebe­ne ge­gen­über der Ver­wal­tung. Er soll­te stets ein ei­gen­stän­di­ges Vo­tum ver­tre­ten und sich nicht von Par­tei­mei­nun­gen be­ein­flus­sen las­sen“, er­gänzt Jen­ni­fer Ho­hens­tern, Wirt­schafts­rechts­tu­den­tin aus Ol­den­dorf.

Falk Land­mey­er, Fach­in­for­ma­ti­ker aus West­er­hau­sen, be­kräf­tigt: „Wir wer­den ak­tiv da­ran ar­bei­ten, dass sich al­le Mit­glie­der des künf­ti­gen Orts­ra­tes des Frak­ti­ons­zwan­ges ent­le­di­gen und wir uns mit ge­sun­dem Mensch­ver­stand auf un­ser Eh­ren­amt kon­zen­trie­ren kön­nen.“ Dies sol­le stets im Sin­ne der Ein­woh­ner un­se­res ge­sam­ten Stadt­teils sein, er­gänz­te Uwe Czer­wins­ki, Ver­mö­gens­be­ra­ter aus Ol­den­dorf.

Die künf­ti­gen Orts­rats­mit­glie­der stell­ten ei­nen Teil der The­men­ge­bie­te vor, de­nen sie sich künf­tig wid­men wer­den. Hier­zu ge­hö­ren un­ter an­de­rem die Breit­band­ver­sor­gung al­ler Haus­hal­te und Be­trie­be, ei­ne neu aus­ge­rich­te­te Nut­zung der al­ten Sä­ge­müh­le in Ol­den­dorf, be­son­ders im Zu­sam­men­hang mit der in­ne­rört­li­chen Ge­mein­schaft des ge­sam­ten Stadt­teils, die Mit­ar­beit beim Hoch­was­ser­schutz so­wie die Si­chers­tel­lung der künf­ti­gen Kin­der­be­treu­ung.

Die Kan­di­da­ten sind Jen­ni­fer Ho­hens­tern, Sa­ni­ye Bos­tan, Falk Land­mey­er und Uwe Czer­wins­ki.

MKB - Lokales 8. Juli 2016

MKB – Lokales 8. Juli 2016

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

UWG Melle nominiert Kandidaten

Für Transparenz und Bürgernähe

einigestadtratskandidatenuwg-melle_201607011112_full

Einige Kandidaten der UWG: Ursula Wagner, Kay Wittefeld, Öznur Demir Ilter, Peter Mittelberg, Christan Huth, Florian Ackermann, Stephan Heinicke (hinten, von links) und Hannelore Ostheimer-Andre, Ursula Thöle-Ehlhardt, Peter Spiekermann, Matthias Pietsch, Jennifer Hohenstern, Falk Landmeyer (vorn, von rechts). Foto: UWG Melle

Melle. Nachdem bereits vor einigen Wochen die Kandidatenlisten für die Kreistagswahl abgestimmt worden waren, stehen nun auch die Bewerber der unabhängigen Wählergemeinschaft für die Stadtratswahl fest.

Zur Wahl stellt sich dabei am 11. September auf den Listen der UWG eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Lokalpolitikern und weiteren motivierten Meller Bürger, teilt die UWG in einer Pressemitteilung mit. Mit großem Engagement wollen sie ohne verkrustete Parteistrukturen transparente und sachbezogene bürgernahe Politik betreiben.

„Der Stadtrat ist das wichtigste Entscheidungsgremium auf Meller Ebene, daher wollen wir gerade hier unsere Kompetenzen für das Gemeinwohl einbringen“, betont Falk Landmeyer, Vorsitzender der UWG und Spitzenkandidat im Wahlbereich 2. Peter Spiekermann, auf Platz eins im Wahlbereich Melle-Mitte, ergänzt: „Ich habe über Jahrzehnte erfahren, wie Parteipolitik oftmals vernünftige Sachentscheidungen blockierte und teilweise unmöglich machte“.

Im Wahlbereich 3 führt Peter Mittelberg die UWG-Liste an. Ihm sind gleichfalls Bürgernähe und Transparenz wichtig. „Da ich in Riemsloh und auch in anderen Ortsteilen gut vernetzt bin, habe ich das Ohr nah am Bürger und kann deren Anliegen vertreten.“


Sachverstand

In den Listen der UWG finden sich unter anderem Juristen, Informatiker, Verwaltungsfachleute, Umwelt- und Straßenbauexperten, Landwirte, Handwerker und Pädagogen. Im weiten Unterstützerfeld bietet die Wählergemeinschaft nach eigenen Angaben weiteren Sachverstand auf, sodass sie in allen kommunalpolitischen Aufgabenfeldern bestens aufgestellt sei.
Für die Wahlbereiche kandidieren im einzelnen:

Wahlbereich 1: Peter Spiekermann, Kay Wittefeld, Florian Ackermann, Christian Huth, Stefan Pelz, Stephan Heinicke

Wahlbereich 2: Falk Landmeyer, Uschi Thöle-Ehlhardt, Saniye Bostan, Öznur Demir Ilter, Hannelore Ostheimer-Andrè, Uwe Czerwinski, Ursula Wagner

Wahlbereich 3: Peter Mittelberg, Heinrich Gebken, Uwe Duetscher, Matthias Pietsch, Roger Zuschlag.

Quelle: noz

PM Hochwasser in Eicken Thema bei der UWG

pm/awe Melle. Mit Interesse verfolgten zahlreiche Zuhörer beim offenen Abend der UWG den Erläuterungen von Kay Wittefeld aus Eicken-Bruche zum Thema Hochwasser und zu dem geplanten Baugebiet „In der langen Marsch II“.
Die Anwohner zeigten sich erfreut, dass auf Druck aus der Bevölkerung eine Entscheidung zur Umsetzung der Planungen zunächst vertagt wurde: „Dies allein wird aber nicht reichen, um den Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit zu vermitteln“, bekräftige Kay Wittefeld die grundsätzlichen Bedenken der Anwohner. „Wir haben nichts gegen ein neues Baugebiet, sehen aber, dass die Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser bislang definitiv nicht ausreichen oder unserer Meinung nach auch nicht optimal geplant sind. Weitere versiegelte Flächen zu planen in einem Gebiet, wo jetzt schon immer wieder Hochwasser-Probleme zu beklagen sind, geht gar nicht. Da müssen zuerst einmal Maßnahmen zur Abwehr jetziger Überflutungen greifen,“ bekräftigte Wittefeld in einer Pressemitteilung.
Falk Landmeyer als Sprecher der UWG forderte, zunächst detaillierte Maßnahmen zum Hochwasserschutz umzusetzen und auf Wirksamkeit zu prüfen, bevor die Planungen für das neue Baugebiet weiter verfolgt oder gar entschieden werden: „Hier sind sinnvolle Maßnahmen im Interesse der Anwohner zu treffen“, fordert er den Stadtrat zu nachhaltigen Entscheidungen auf.
„Wir müssen dringend grundsätzlich umdenken bei der Planung für Baugebiete insgesamt. Wasserprobleme entstehen durch immer stärker verdichtete Flächen in der Landwirtschaft und zusätzlich durch versiegelte Flächen durch Bebauung“, betonte Stadtratsmitglied Ursula Thöle-Ehlhardt: „Planungen müssen sich viel stärker an den geologischen Gegebenheiten der Landschaft orientieren. Gegen natürlichen Wasserablauf zu planen, kann nicht funktionieren. Wasser ist auf Dauer nicht künstlich zu leiten, es wird sich seinen natürlichen Weg suchen. Wasser muss die Grundlage von Planung sein – und könnte sogar als Gestaltungselement für Wohnbau-Entwicklung genutzt werden in Form von integrierten ökologischen Ausgleichsflächen.“ – „Im Interesse der Anwohner entscheiden“

http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/735258/hochwasser-in-melle-eicken-thema-bei-der-uwg