Wenn ein Bürger so willkürlich handeln würde, wäre ihm eine empfindliche Geldstrafe sicher, trotz einer fragwürdigen selbst ausgewiesenen Legitimation.
Die ausgeführten Erklärungsversuche des Geschäftsführers des UHV 29 lassen sehr viele Fragen offen. Sie erwecken vielmehr den Eindruck, dass hier alles mal wieder nicht so schlimm ist. Schön wäre es gewesen, den Fehler einzugestehen und kurzfristig eine Ersatzmaßnahme anzulegen.
Abgesehen davon löst die vermeintlich hoheitliche Aufgabe, die Wasserableitung stets zu gewährleisten, unsere Hochwasserprobleme nicht. Maßnahmen, wie von Kay Wittefeld erarbeitet und vorgestellt, sind die Richtung in die wir gehen müssen.
Autorenarchiv: Falk Landmeyer
UWG Glandorf – Unser Selbstverständnis
Kurzmitteilung
Die Unabhängigen aus Glandorf bringen es auf den Punkt. So sollte es überall, auch bei uns in Melle sein:
UWG Glandorf – Unser Selbstverständnis:
Glandorf braucht zu den herkömmlichen Parteien, vor allem der Mehrheitsfraktion (CDU) ein Gegengewicht.
Wir wollen, dass sich Ratspolitik und Verwaltungsarbeit an den Vorstellungen und Bedürfnissen der Bürger orientieren und nicht an bundes- oder landespolitischen Entscheidungen. Das ist nicht immer einfach, weil heutzutage viele Entscheidungen und Prozesse auf der kommunalen Ebene praktisch umzusetzen sind, die per Gesetz die eigene Entscheidungsgewalt der Gemeinde hemmen. Dies wird aktuell besonders an der Windkraftdebatte deutlich.
Wichtig ist uns jedoch stets bei allen politischen Themen, dass Einzelne nicht auf Kosten der Allgemeinheit Vorteile erlangen. Bei allen Entscheidungen muss das Gesamtinteresse aller Glandorfer Bürger im Vordergrund stehen. Dabei sollen sämtliche Ortsteile gleichberechtigt behandelt werden.
Politik und Verwaltung müssen für alle Einwohner da sein – nicht umgekehrt. Informationen und Hintergründe müssen den Betroffenen rechtzeitig und umfassend gegeben werden, damit echte Mitsprache möglich ist. Da, wo dieses Prinzip verletzt wird, sieht die UWG eine direkte Fürsorgepflicht.
Oberster Grundsatz der UWG ist dabei die Bürgernähe. In ihrer Öffentlichkeitsarbeit wird die UWG daher auch unpopuläre Themen ansprechen und auf Missstände hinweisen. Es bedeutet für die UWG, auf die Kritik und Fragen der Bürger tatsächlich einzugehen. Das heißt nicht, jedem Bürger nach dem Mund zu reden und es allen recht machen zu wollen.
Kommentar zu einem Artikel über Eicken-Bruche
Kurzmitteilung
Wenn wir uns an den Leserbrief von Kay Wittefeld erinnern, den wir am 30.4. hier gepostet haben, in dem er nicht nur auf planerische Fehler, sondern auch auf Verfahrensfehler hinweist, komme ich zu dem Schluss, dass der heutige Artikel zwar unabhängig aber leider nur eine einseitige Sicht der Dinge wiedergibt. Zu Ungunsten der Eickener Bürger, den Betroffenen.
Gruß vom Geranienmarkt
Status
Auch wenn bei diesem herrlichen Wetter hoffentlich kaum jemand seine Zeit bei FB verbringt, möchten wir euch auf unsere Präsenz auf dem Meller Geranienmarkt hinweisen.
Tischlerei Christian Huth hat die Tür seines Ausstellungsbüros an der oberen Mühlenstraße für sich und uns geöffnet. Ohne großes Brimborium kann man uns dort für ein nettes Gespräch antreffen.
In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende.

Leserbrief Kay Wittefeld
Kurzmitteilung
Kay Wittefeld zeigt auf, dass es Zeit wird in der Politik unserer Stadt etwas zu ändern. Missstände wie in Eicken-Bruche sind kein Einzelfall. Wir krempeln die Ärmel hoch und packen es an, gemeinsam!
Demnächst gibt’s mehr dazu…
_________________________________________________
30. April 2016 | Leserbrief von Kay Wittefeld im Meller Kreisblatt
„Schöne Straße, aber volle Keller“
Im Bericht „Viel Technik und Emotionen“ vom 22. April ging es um die Entwässerung in Eicken-Bruche. Dazu schreibt Kay Wittefeld:
„Verfahrensmängel und Fehlentscheidungen bei der Offenlegung des Bebauungsplanes ,In der Langen Masch‘ sind nicht nur wegen fehlender Daten und Vorlagen festzustellen, sondern auch im Zusammenhang mit Hochwasserschutz und Fragen der Zulässigkeit der Veränderung von Gewässern und Eingriffen in das Grundwasser.
Die Verwaltung gibt einen Arbeitsauftrag an ein Ingenieurbüro, bei dem nur die Belange der Verwaltung bzw. der eigenen Wohnungsbau Grönegau berücksichtigt werden. Damit soll der Ortsrat unter Druck gesetzt werden, weil ja schnell der Beschluss hermuss. Das erklärt auch das Schweigen der Verwaltung in der Ortsratssitzung.
Die Vernichtung von Retention, also die Möglichkeit, Wasser im Boden zu speichern, ist nach Meinung der Verwaltung nicht das Problem in Eicken-Bruche. Nein, nein, aus deren Sicht sind es die vielen Außenflächen der Landwirte, die das Problem in Eicken-Bruche ausmachen, nicht etwa die desolate Infrastruktur. Angeblich sind nun die großen Maisschläge die Problemverursacher. Komisch ist nur: Als die Langen Masch I noch nicht da war, gab es deutlich weniger Wasser, obwohl der Mais war schon da.
Es ist also nicht nachvollziehbar, dass mit dem Ausbau der Eickener Straße begonnen werden soll, obwohl bis heute kein abgestimmtes Entwässerungskonzept vorliegt.
Auf mehrmaliges Nachfragen und Einwände von einigen Ortsratsmitgliedern sowie Bürgern hieß es immer nur, es gebe keine Kausalität mit dem Ausbau der Straße. Ist ja auch klar: Beim Hausbau baut man ja auch erst das Dach und dann den Keller. Eins bleibt jedenfalls festzuhalten: Demnächst haben wir eine schöne Straße, aber volle Keller.
Außerdem werden wegen der schmalen Straße die Landwirte zusätzlich ausgegrenzt. Aber die werden laut Aussage einiger Ausschussmitglieder ohnehin nicht mehr benötigt. Das Dorf wird demnächst durch das Neubaugebiet geprägt und nicht mehr durch die Landwirtschaft. Unsere Nahrungsmittel kaufen wir ja auch in Supermärkten.
Ironisches Fazit: Vielleicht kann ja hier und da noch ein neues Baugebiet erschlossen werden, damit von den Ackerflächen keine Überschwemmungsgefahr mehr ausgeht.“
Kay Wittefeld
Melle