UWG-Melle distanziert sich von der Fraktionsbildung CDU/FDP/Öznur Ilter

Unter den Wählerinnen und Wählern der UWG-Melle hat die Entscheidung von Öznur Ilter, die als Nichtmitglied auf der Liste der UWG für den Ortsrat in Buer angetreten ist, für Unruhe gesorgt. Laut einer Pressemitteilung ist Ilter Mitglied einer gemeinsamen Fraktion der CDU und der FDP für den Ortsrat Buer geworden und fungiert dort sogar als Fraktionssprecherin.

“Die unmittelbare Beteiligung an Partei-Fraktionen widerspricht den selbst gegebenen Grundsätzen der UWG. Wir treten für Unabhängigkeit an und unabhängig wollen wir auch bleiben,” zeigt sich Falk Landmeyer, Vorsitzender der UWG Melle, überrascht und verwundert. ”Die Gemeinschaft der UWG war in Ilters Entscheidungsprozess zu keinem Zeitpunkt eingebunden. Auch das widerspricht unseren Grundsätzen einer transparenten und offenen Kommunikation.”

Die UWG bedauert, dass die Stimmen ihrer Wählerinnen und Wähler nun durch die persönliche Entscheidung von Öznur Ilter in Buer direkt der CDU/FDP/Ilter-Fraktion zugute kommen. Dafür seien sie nicht angetreten und gewählt worden.

Die Vertreterinnen der UWG aus Buer sind über den Alleingang Ilters und dem damit verbundenem Vertrauensbruch verärgert. “Wir sind zusammen für unseren Ort angetreten, haben gemeinsam kandidiert um unsere Ziele als unabhängige UWG-Fraktion im Ortsrat umzusetzen. Dieser Alleingang von Öznur Ilter ist aus unserer Sicht ein Bruch mit unseren Grundsätzen und mit den gegebenen Wahlversprechen”, ergänzt Uschi Thöle-Ehlhardt.

Landmeyer weiter: “Ilter hat ihr Mandat über eine Kandidatur auf der Liste der UWG in Buer unter Anerkennung der Grundsätze der UWG erhalten. Deshalb ist die UWG es Ihren Wählerinnen und Wählern schuldig, Öznur Ilter aufzufordern, ihr Mandat zurückzugeben.”

 Artikel MKB

UWG sagt Danke!

Für das absolut respektable Ergebnis bei der Kommunahlwahl 2016 möchten wir uns an dieser Stelle bei unseren Wählerinnen und Wählern nochmals herzlich bedanken.

Wir haben es geschafft in jedes Kommunalparlament einziehen zu dürfen, für das wir kandidiert haben.

Dazu gehören die Ortsräte in Melle-Mitte (2), Riemloh(1), Neuenkirchen(1), Buer(2) und Oldendorf(1) sowie der Stadtrat von Melle mit 3 Sitzen.

Weiterhin haben die Unabhängigen ein weiteres Mandat für den Kreistag Osnabrück hinzugewinnen können, welches ebenfalls auf uns entfallen ist und somit ein unabhängiger Meller die Interessen unserer Stadt im Kreis vertreten wird.

Wir krempeln nun die Ärmel hoch und beginnen unsere Arbeit für eine transparentere und Bürgernahe Politik in Melle.

Detailierte Informationen zu den Wahlergebnissen sind unter http://wahl.melle.info/2016/ zu finden.

DGB Kundgebung „Gemeinsam für ein buntes Melle!“

Kurzmitteilung

AfD will in Melle Wahlkampf machen
Lasst uns bunt für Vielfalt demonstrieren!

 
Für den 08.09. haben sich die ewig Gestrigen der AfD zu einer Kundgebung in Melle entschlossen. Auf Stimmenfang sind diese Herren. Ihr Thema ist die Bundespolitik. Kommunale Absichten blieben bisher verborgen. Nur nicht die Forderungen aus dem AfD-Bundesprogramm, kommunale Selbstverwaltung zu zerstören. Vielleicht braucht es deswegen Unterstützung aus NRW, um kommunalpolitische Defizite zu verschleiern.
In den Meller Betrieben arbeiten viele Menschen, die genug haben von Ausgrenzung und Hass. Zusammen arbeiten und leben zeichnet diese Stadt aus. Es gibt einige kommunale Themen für die Kolleginnen und Kollegen, ihre Familien und Nachbarn. Da ist kein Platz für den Hass der „Biedermänner“!
Der DGB ruft deshalb auf zur Kundgebung: „Gemeinsam für ein buntes Melle!“
Kommunalwahlen sind eine Entscheidung darüber, wie das Zusammenleben der Menschen verbessert wird. Dazu sagen viele Parteien etwas. Die AfD spielt Ängste aus, die vor allem den Brandstiftern in Wort und Tat helfen, dieses Zusammenleben zu stören. Wir wollen uns gemeinsam dagegen stellen mit unserer Vielfalt in Meinung und Lebensentwürfen:
DGB-Kundgebung in Melle
08.09.2016 um 18 Uhr
Friedensgarten (ehem. Kurpark)
Da sind wir dabei!!!1!1

Politische Vergangenheit unserer Kandidaten

Da in den letzten Tagen vermehrt das Gerücht oder die Frage umgeht, welche politische Vergangenheit unsere Kandidaten im Einzelnen haben, wollen wir an dieser Stelle nochmals für Klarheit sorgen. Kein Mitglied und/oder Kandidat der UWG ist Mitglied einer Partei, soviel vorab.
Sicherlich finden sich im Internet noch gegenteilige Hinweise, wobei aber gesagt sei, dass das Internet sehr schlecht vergisst und wir Hinweise zu längst überholten Informationen sehr gerne entgegennehmen.

Florian Ackermann – ehemaliges Mitglied der Piratenpartei Deutschland

Saniye Bostan – keine politische Vergangenheit

Svenja Breder – keine politische Vergangenheit

Uwe Czerwinski – keine politische Vergangenheit

Uwe Dütscher – keine politische Vergangenheit

Heinrich „Heinz“ Gebken – ehemaliges Mitglied der Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Stephan Heinicke – ehemaliges Mitglied der Piratenpartei Deutschland

Jennifer „Jenny“ Hohenstern – keine politische Vergangenheit

Christian Huth – keine politische Vergangenheit

Öznur Ilter – keine politische Vergangenheit

Vahdettin Kilic – keine politische Vergangenheit

Ralf Kruckemeyer – keine politische Vergangenheit

Falk Landmeyer – ehemaliges Mitglied der Piratenpartei Deutschland

Peter Mittelberg – keine politische Vergangenheit

Hannelore Ostheimer-André – keine politische Vergangenheit

Stefan Pelz – keine politische Vergangenheit

Matthias Pietsch – ehemaliges Mitglied der Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)  und der Piratenpartei Deutschland

Peter Spiekermann – ehemaliges Mitglied der Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Ursula „Uschi“ Thöle-Ehlhardt – ehemaliges Mitglied Bündnis 90/Die Grünen

Ursula Wagner – keine politische Vergangenheit

Kay Wittefeld – keine politische Vergangenheit